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Görlitzer Bahn - News
20.06.2017
Pressemitteilung DBAG: S-Bahn-Verkehr läuft nach Kabelbrand wie ...

14.06.2017
Pressemitteilung DBAG: Umbau des Bahnhofs Schöneweide geht in n ...

07.06.2017
Pressemitteilung DBAG: Mit Modernisierung und Innovation zu sym ...

Kurze Chronik 

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Kurze Chronik:

13.09.1866 Eröffnung des Personenverkehrs zwischen Berlin und Cottbus

31.12.1867 Feierliche Eröffnung des Personenverkehrs zwischen Berlin und Görlitz auf der Gesamtstrecke
01.06.1871 Erstmals halten planmäßig Züge an Bude 20 (Bahnübergang Forstweg)

Im Jahr 1874 entstanden an der Strecke der Berlin-Görlitzer Eisenbahn vier neue Haltestellen:
  • Neuer Krug - später Schöneweide - Johannisthal,
  • Adlershof - Altglienicke
  • Schmöckwitz - später Eichwalde - Schmöckwitz
  • Hankels Ablage - später

Presse: 22.10.1897 Teltower Kreisblatt
28.03.1882 Verstaatlichung der Berlin-Görlitzer Eisenbahn
05.04.1882 Errichtung der Kgl. Direktion der Berlin- Görlitzer Eisenbahn in Berlin
17.09.1890 Aufnahme des zweigl. Betriebes von Grünau - Königs Wusterhausen
1891 Einführung eines separaten Vororttarifes und Einbeziehung von Königs Wusterhausen in den Vorortverkehr ==> sprunghafter Anstieg des Ausflugsverkehrs
1891/92 waren für den Bau einer neuen Eisenbahnstation bei Hankels Ablage 120 000 Mark im Staatshaushalt vorgesehen!
1896 begann der Bau der Bahnhofsanlage in Zeuthen
01.11.1897 Eröffnung des neunen Bahnhofes und der Güteranlage
01.09.1902 Beginn der Bauarbeiten zur großangelegten Erweiterung der Bahnanlagen vom Ringbahnanschluß (Treptow) bis in Höhe Adlershof- Altglinecke (Streckenhochlegung und Aufbau separater Vorortgleise sowie Ausbau des Bahnhofs Niederschöneweide)
Presse: 07.12.1898

01.04.1905 Inbetriebnahme der Ferngleise bis Adlershof
15.09.1905 Betriebsaufnahme auf den Vorortgleisen.
01.05.1906 Offizielle Inbetriebnahme der gesamten Strecke (Görlitzer Bf - Adlershof) und aller umgebauten Bahnhöfe.
1912 Planungsstadium für die Fortführung des Ausbaus der Vorortstrecke bis Königs Wusterhausen. Allerdings auf Grund des Weltkrieges nicht mehr ausgeführt! Trotzdem wurden auch auf dem Bahnhof in Zeuthen Erweiterungen an den Baulichkeiten vorgenommen.
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Der Bahnhof Zeuthen im Jahre 1937
(zwei Fotos, fast eine Panorama-Aufnahme)
Frau Tosch erinnert sich: " In den Jahren 1938 bis 1945 fuhren die Vorortzüge im Berufsverkehr alle 10 Minuten. Da die Fernzüge dieselben Gleise benutzten, kam es des öfteren vor, daß der Eilzug aus Cottbus morgens eine kleine Verspätung hatte, dann wurde er ab Königs Wusterhausen als Vorortzug eingesetzt. Wir Jugendlichen bemerkten dann: "Ach, heute kommt wieder einmal der Gurkenzug". Es waren dann die längeren Eilzugwagen, die nur zwei Einstiegsmöglichkeiten hatten, ein Vorortzugwagen dagegen Tür neben Tür für jedes Abteil."
Bei der Neuplanung des Eisenbahnverkehrs in der Reichshauptstadt ab 1936 wurde zur Entlastung der Fernbahngleise, insbesondere aber zur Trennung der Güter- und Militärtransporte vom Vorortverkehr, der viergleisige Ausbau der Strecke von Grünau nach Königs Wusterhausen geplant, jedoch nach Kriegsausbruch auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Ergebnis des Kriegsverlaufes begannen ab Sommer 1944 Planungen und Arbeiten zum "kriegsmäßigen 4-gleisigen Ausbaus der Strecke Schöneweide-KW", wobei bis Kriegsende die Baufreiheit hergestellt wurde und bereits Gleise verlegt waren. Nach Kriegsende wurden alle Gleise bis auf eines auf der gesamten Strecke bis nach Görlitz demontiert und als Reparationsleistungen in die Sowjetunion abtransportiert.
08.06.1945 Aufnahme des öffentlichen Verkehrs zwischen Görlitzer Bahnhof und Grünau
Im Januar 1946 werden in Grünau und Zeuthen, bis 1947 auch auf den übrigen Bahnhöfen Kreuzungsstellen auf der nun eingleisigen Strecke eingerichtet
01.04.1949 Baubeginn des 2. Gleises zwischen Grünau und KW, nachdem bereits Teile zwischen Treptow und Baumschulenweg wieder hergestellt waren.
16.08.1949 Inbetriebnahme der 2-gleisigen Strecke bis KW
1949 Beginn des Aufbaus der Stellwerke zwischen Grünau und KW und Umbau der Gleisanlagen (je zwei eingleisige Strecken) für den zukünftigen elektrischen S-Bahn-Verkehr bis KW. Errichtung eines Bahnstromunterwerkes in Zeuthen.
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30.04.1951 Beginn des S-Bahn-Betriebes der Zuggruppe H auf der 52 km langen Strecke von KW nach Spandau West
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Am Bahnübergang Forstweg hatten sich viele Zeuthener eingefunden. Die Festrede hielt der damalige Verkehrsminister Prof. Reingruber.
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01.05.1951 Offizielle Eröffnung der S-Bahn-Strecke Grünau - KW mit einem Festzug.
Einstellung des dampfbetriebenen Vorort-Verkehrs vom Görlitzer Bahnhof aus nach KW; Schließung des Görlitzer Bahnhofs für den Personenverkehr.
14.08.1951 Verlängerung des Zuglaufes KW - Spandau West nach Falkensee (59 km => längste S-Bahn-Strecke!)
Spendenmarken zur Finanzierung des S-Bahn-Baus durch die Bevölkerung
1961 Pläne zum zweigleisigen Ausbau der S-Bahn- Strecke von Grünau bis Zeuthen wurden von der Bahn verkündet, der Baubeginn für 1962 in Aussicht gestellt.
Auf Grund des Mauerbaus am 13.08.1961 jedoch fallengelassen.
09.10.1961 Baubeginn des S-Bahn-Anschlusses nach Schönefeld, umfangreiche Bauarbeiten im Bereich des Grünauer Kreuzes (S-Bahn- und Schnellstraßentrasse).
26.02.1962 Einweihung der S-Bahn-Strecke nach Schönefeld.
ca. 1967 Das alte Stellwerk (Schrankenbedienung) am Bahübergang Forstweg in Zeuthen wurde abgerissen im Zuge der Installation der automatischen Halbschranke.
Das Stellwerk am Bahnübergang Forstweg im Jahre 1965
17.01.1970 Die Kreuzungsanlage der S-Bahn in KW wird außer Betrieb genommen. Durch die Erneuerung der Gleise zwischen Grünau und KW war ein zügigerer Verkehr möglich. Der Kreuzungspunkt der Züge wurde nach Zeuthen verlegt. Zusammen mit weiteren betrieblichen Veränderungen auf der Strecke KW - Friedrichstraße ergab sich eine Fahrzeitverkürzung von 6 Minuten.
1973 -1980 Zweigleisiger Ausbau der Fernbahn und der S-Bahn ab Grünau bis Wildau.
16.09.1977 In der Höhe der Güteranlagen im Bahnhof Zeuthen entgleisten mehrere Güter-Waggons. Der Zugverkehr (Fernbahn und S-Bahn) mußte vorübergehend eingestellt werden.
26.08.1987 Inbetriebnahme des 2. Fernbahngleises Wildau - KW. Der Bahnhof in KW wird nach wie vor eingleisig betrieben !

Hubschraubereinsatz am Forstweg beim Ausziehen des Fahrdrahtes
30.09.1984 Auf dem Streckenabschnitt Frankfurter Allee - Schöneweide wird der elektrische Zugbetrieb aufgenommen.
01.06.1985 Der elektrische Zugbetriebauf der Fernbahn zwischen Schöneweide und Grünau wird aufgenommen.
1987 Errichtung eines Unterwerkes an der Autobahnbrücke zwischen Wildau und KW
16.10.1987 Der elektrische Zugbetrieb zwischen Grünau und KW wird aufgenommen. Im Sommer war der Streckenabschnitt zwischen Grünau und KW elektrifiziert worden. Die Aufstellung der Masten und das Verlegen des Fahrdrahtes erfolgte mit Hilfe eines Hubschraubers.

Das inzwischen abgerissene Wartehäuschen auf dem Bahnsteig
Das Wohnhaus am Forstweg wurde 1898 gebaut.
Zwischenzeitlich als Werkstatt genutzt, ist es heute dem Verfall preisgegeben.
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Der Bahnhofsvorplatz mit dem Eingang zum Bahnhof, dem Stellwerk und der Güterabfertigung Ende der 80'er Jahre.
Seit Anfang der 90'er Jahre wurde der Bahnhof mehrfach umgestaltet und renoviert. Vieles hat sich seitdem verändert. Auch der oben dargestellte Vorplatz ist heute fast nicht mehr wiederzuerkennen. Entlang des Bahnsteiges ist ein Fuß- und Radweg entstanden, um den Schulkindern, die die neue "Grundschule am Wald" besuchen wenigstens auf diesem Stück einen sicheren Schulweg zu garantieren. Für 1998 ist nun endlich die umfassende Modernisierung des Bahnhofs und die Herstellung der Sicherheit des "hinteren" Bahnhofszuganges an der Forstweg vorgesehen, man kann schon sagen: wieder einmal vorgesehen. Glauben kann man es sicher erst, wenn der letzte Bauarbeiter abgezogen ist.
Rechts: Der Bahnübergang vom Bahnsteig aus gesehen (Dezember 1997).
Bald eine historische Aufnahme !?

Blick auf den Bahnhof und die ehemalige Güteranlage
aus 30m Höhe (Fotos vom 21.06.1997)
Zeuthen, im Jahre 2000.



Seite aktualisiert am: 07.07.2014 ,   



  

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